insite Communication-Frameworks

IDAT – insite Data Tool

Anwendungen

  • Sichern und Restaurieren von S7-Daten.
  • Transfer von S7-Daten in PC-Applikationen (Excel, Access, Datenbank, … ) und Transfer von Anwendungs-Daten in die S7.
  • Anstoß und Steuerung des Datenaustausches auch durch S7-Programm möglich.
  • Erstellung von zyklischen Snapshots von beliebigen S7-Daten.
  • Erstellung von Snapshots von beliebigen S7-Daten bei Änderung.
  • Symbolische Zuordnung der S7-Daten zu den Datenelementen auf Anwendungsseite.


Technische Merkmale

  • Durch Erstellung einer einfachen Treiber-DLL (durch insite oder Kunde) kann IDAT auch für andere Geräte, die einen Speicherzugriff ermöglichen (SPSn anderer Hersteller, Embedded-Systeme, ...), verwendet werden.
  • Definition binärer Datenstrukturen in XML. Im Moment wird das Typsystem der Siemens S7 unterstützt, kann aber leicht erweitert werden.
  • Generierung der Datenstrukturdefinitionen aus AWL-Quellen der S7.
  • Definition von Lese- und Schreibaufträgen von Einzelwerten oder ganzen Datenbereichen von/nach Zielsystem. Für die Lese-/Schreibvorgänge sind momentan Treiber für die S7-Welt (OPC, WinAC-ODK) vorhanden. Kann einfach erweitert werden.
  • Filtermöglichkeit für das Schreiben von Datenbereichen.
  • Das Mapping von Datenbereichen (z.B. Arrays von Strukturen) auf Anwednungs-Daten kann durch „inline“-Code in der XML-Datei in weiten Grenzen definiert werden.
  • Durch Konstanten, dynamische Auftragsparameter-Generierung und die Kopplung an Bedingungen ist eine übersichtliche und flexible Konfiguration der Lese-/Schreibaufträge möglich.
  • Ein Prä-Executor ermöglicht die Generierung und die Aktivierung der Auftragsparameter- Generierung sowie die Steuerung des Datenaustauschs aus dem Zielsystem heraus.
  • Mit Hilfe eines Tools kann der aktuelle Datenbestand (offline und online) als Baumstruktur durchsucht, typisiert betrachtet und manipuliert werden.
  • IDAT ist bereits für verschiedene Anwendungen im industriellen Einsatz.
  • Moderne Programmierumgebung (C#, .Net)
  • Konfiguration in XML.
  • Systemvoraussetzung: (Industrie-)PC nach aktuellem Standard (2013), Windows XP, Windows 7, .net-Framework 4.0

Applikationsbeispiel IDAT

Backup/Restore-Tool für SPS-Daten. Der strukturierte Zugriff wurde durch Konvertierung der AWL-Quellen in XML möglich gemacht. Mit dem Tool können auch die SPS-Online-Daten visualisiert und editiert werden

ICON – insite Communication Node

Anwendungen

  • Gateway zwischen Siemens S7 und TCPIP-Endpunkten.
  • Protokoll-Umsetzer oder Multiplexer im LAN.
  • Telegramm-Spooler, bei Bedarf mit Eingriffsmöglichkeit.
  • In weitem Umfang parametrierbare Kommunikationsplattform für alle Arten von Schnittstellen- und Protokoll-Adaption.


Technische Merkmale

  • Kommunikationsmodule für verschiedene Kommunikationsendpunkte können zu Kommunikationskanälen miteinander verbunden werden.
  • Bisher implementierte Kommunikationsmodule: S7: OPC, ACCON AgLink, LibNoDave, WinAC-ODK TCP/IP, RFC1006, UDP in Vorbereitung, als Server auch multi-client-fähig RS232
    Durch wohl-definierte Schnittstellen können weitere Transport-Protokolle leicht integriert werden.
  • Beliebig viele Kommunikationskanäle können zu einer ICON-Anwendung konfiguriert werden.
  • Bei Bedarf ist ein Message-Spooler für jedes Kommunikationsmodul konfigurierbar. Die gespoolten Messages können persistent gemacht werden und stehen dann auch nach einem schwerwiegenden Fehler (Stromausfall, System-Absturz) wieder zur Verfügung. Der Spoolerinhalt ist über das GUI bei entsprechender Konfiguration manipulierbar.
  • Benutzer-Protokolle (ISO/OSI Schicht 5 aufwärts) sind weitgehend über XML definierbar, ebenso die Responses/Quittungen an den Sender. Hart-kodierte Protokolle können aber ebenfalls leicht in Form von DLLs integriert werden.
  • Sicheres, vollständiges Quittungsprinzip beim Datenaustausch mit der SPS inkl. Rückmeldung des Fehlerstatus. Datenbausteine mit den Kommunikationsdaten/Telegrammen sind bei Bedarf von der SPS zur Laufzeit frei definierbar.
  • Socketmanager-Modul entbindet die SPS vom Verbindungshandling. Beliebige Verbindungen werden auf Anfrage der SPS von ICON aufgebaut und werden dann durch Connection-Pooling wiederverwendet.
  • Typischerweise wird ICON als „Gateway“ zwischen Siemens S7 und LAN-Endpunkten eingesetzt. Es kann aber auch sehr einfach als Protokoll-Umsetzer oder Multiplexer im LAN konfiguriert werden.
  • ICON ist erprobt und in mehreren Produktionsumgebungen erfolgreich im Einsatz.
  • Modernes Loggingsystem zur Kommunikationsanalyse.
  • Konfiguration in XML.
  • Moderne Programmierumgebung (C#, .Net)
  • Systemvoraussetzung: (Industrie-)PC nach aktuellem Standard (2013), Windows XP, Windows 7, .net-Framework 4.0

Applikationsbeispiel ICON: Kommunikation SPS <-> TCP/IP

Über die OPC-Kopplung an die SPS erkennt ICON einen Sendeanstoß in einem Steuerwort eines Sendeslots im DBTx. Die Verbindungs- und Nutzdaten werden von der gegebenen Adresse gelesen und analysiert oder mit Defaultwerten besetzt (z.B. LOCALHOST, Port 800). ICON markiert den Status des Auftrags im Statuswort des Sendeslots und wickelt den Transfer und die Quittung an/von den Empfängern ab. ICON kann auch auf mehreren Ports parallel als multi-client-fähiger Server agieren (hier im Beispiel Port 1900, zwei Verbindungen). Wenn auf diesem Serverport oder auf einem der Clientports Daten empfangen werden, überträgt ICON die Daten auf einen der freien Slots (Status „Idle“) im DB_Rx und wickelt die Rückmeldung an den Sender ab. Die Übertragung der Daten geschieht über persistente Queue (Spooler) und bleiben auch über einen Neustart des Systems erhalten. Die verwendeten Protokolle können weitergehend durch die Konfiguration (XML) vorgegeben werden.